Studierendenwerk Rostock-Wismar

Spendenaufruf: Corona-Nothilfe

Update 22.06.2020:

Die finanziellen Mittel der Corona-Nothilfe des Studierendenwerks sind aufgebraucht. Seit Mitte April hatte das Studierendenwerk zu Spenden für Studierende aufgerufen, die unverschuldet durch die Corona-Pandemie in eine finanzielle Notlage geraten waren. Insgesamt kamen durch 65 Spender*innen – sowohl Privatpersonen als auch Firmen aus der Region – 19.600 Euro zusammen.  Hierfür möchten wir allen Spender*innen herzlich danken! Das Studierendenwerk Rostock-Wismar stellte weitere 10.000 Euro aus Eigenmitteln bereit. 

Insgesamt 126 Studierenden half die Corona-Nothilfe fehlende Einnahmequellen, wie z.B. den Verlust des Nebenjobs, auszugleichen. Darunter waren vier Studierende der Hochschule für Musik und Theater Rostock (hmt), 24 Studierende der Hochschule Wismar und 98 Studierende der Universität Rostock. Das Studierendenwerk vergab insgesamt 29.600 Euro. 

Seit 16. Juni 2020 können Studierende in finanziellen Notlage die Überbrückungshilfe des BMBF beantragen. Die Beantragung erfolgt online über ein bundesweit einheitliches Tool unter www.überbrückungshilfe-studierende.de 

Mehr Informationen dazu finden Sie auf unserer Website


 Update 28.05.2020:

Der Spendenaufruf für Studierende, die aufgrund der Corona-Pandemie in eine finanzielle Notlage geraten sind, war erfolgreich. Insgesamt kamen durch 65 Spender*innen – sowohl Privatpersonen als auch Firmen aus der Region – 19.697 Euro zusammen.

Die Mitarbeiter*innen des Studierendenwerks arbeiten mit Hochdruck daran, die eingehenden Anträge zu bearbeiten, sodass die Studierenden die Nothilfe möglichst schnell auf dem Konto haben. Bislang hat das Studierendenwerk bereits 12.800 Euro ausgezahlt (Stand: 28.05.2020). 

„Dank der großzügigen Spenden war es uns möglich den Studierenden, die durch die Corona-Pandemie unverschuldet in eine finanzielle Notlage geraten sind, in den Monaten April und Mai 2020 zu unterstützen. So konnten in diesen für viele Studierenden schweren Tagen, Existenzen gesichert und Studienabbrüche verhindert werden. Allen Spender*innen gilt unser aufrichtiger Dank!”, äußert sich Geschäftsführer Kai Hörig.

Vermutlich ab Juni wird es ein Nothilfe-Programm vom Bund geben, bei dem voraussichtlich bis zu 500,00 Euro monatlich als nicht rückzahlbarer Zuschuss ausgezahlt werden können. Das Unterstützungsprogramm des Bundes wird über die Studierendenwerke umgesetzt. Die inhaltliche Ausgestaltung des Programmes ist noch nicht abgeschlossen. Wir werden Sie informieren, sobald eine Antragstellung möglich ist


Zur Unterstützung von Studierenden in individuellen Notlagen hervorgerufen durch die Corona-Krise stellt das Studierendenwerk Rostock-Wismar Eigenmittel in Höhe von 10.000 Euro zur Verfügung. Mit einem Spendenaufruf sollen weitere Mittel gewonnen werden, um Hilfspakete zu schnüren. Als erste Spender konnten der Rektor der Universität Rostock, Professor Wolfgang Schareck, sowie der Geschäftsführer der Centogene AG, Arndt Rolfs, und der Direktor des gemeinnützigen Institutes für Implantattechnologie und Biomaterialien (IIB e.V.), Professor Klaus-Peter Schmitz, gewonnen werden, sodass aktuell 23.000 Euro zur Verfügung stehen. Der Bedarf liegt weit höher, sodass zu weiteren Spenden aufgerufen wird.

Die Corona-Pandemie bringt zahlreiche Studierende in eine finanzielle Notlage. Laut der 21. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerkes (DSW) sind 61 % aller Studierenden in Deutschland erwerbstätig und verdienen im Durchschnitt 384,00 EUR monatlich. Für 59 % der Studierenden bedeutet der Nebenjob die Sicherung Ihres Lebensunterhalts.[1] Aufgrund der Corona-Krise haben viele Studierende ihren Nebenjob als Einkommensgrundlage entweder ganz verloren oder können diesen auf unbestimmte Zeit nicht ausüben.

Denn wer nicht BAföG-berechtigt ist und wem die Eltern keine weitere finanzielle Unterstützung zukommen lassen können, ist derzeit auf sich allein gestellt. Wir als Studierendenwerk unterstützen unsere Studierende, wo wir nur können: Wohnheimbewohner*innen haben die Möglichkeit erhalten, ihre Miete zu stunden und wir haben Gelder in Höhe von 10.000 EUR umgeschichtet, um Studierenden in finanzieller Not helfen zu können. Unsere Mittel sind leider sehr begrenzt, weshalb wir nun auf die Unterstützung von Unternehmen und Privatpersonen hoffen. 

Spenden können an die angegebene Kontoverbindung gesendet werden. Wenn das Geld einer bestimmten Hochschule gewidmet werden soll, kann dies im Betreff (Widmung: Name der Hochschule) angegeben werden. Spendenbescheinigungen werden auf Wunsch ausgestellt. Sollten Gelder aus dem Notfall-Fond nicht in der Corona-Krise verwendet werden, wird das Geld auch zukünftig an Studierende in finanziellen Notsituationen ausgeschüttet werden.

 

Spendenkonto „Corona-Nothilfe für Studierende“

Kontoinhaber: Studierendenwerk Rostock-Wismar

IBAN: DE40 2003 0000 0015 3417 95

 

Wenn Sie als Spender*in genannt werden möchten, wenden Sie sich bitte an Malena Wiechers (Stabsstelle Unternehmenskommunikation): kommunikation@stw-rw.de 

Wir danken allen Spender*innen für Ihre Unterstützung! Unter anderem: 

Studierende, die die finanzielle Unterstützung beantragen möchten, können sich den Antrag auf unserer Website im Downloadbereich der Sozialen Dienste herunterladen.


[1] Quelle: Die wirtschaftliche und soziale Lage der Studierenden in Deutschland, 2016: https://www.studentenwerke.de/sites/default/files/se21_hauptbericht.pdf