Studierendenwerk Rostock-Wismar

Behinderung & Chronische Krankheit

Ansprechpartner, Angebote und Informationen
Ansprechpartner, Angebote und Informationen

31.05.2017

Behinderte oder chronisch kranke Studierende finden in Rostock und Wismar unterschiedliche Voraussetzungen für Zugang zu den Hochschulen. Eine individuelle Prüfung der Voraussetzungen für ein Studium ist daher notwendig. Das Studierendenwerk Rostock-Wismar unterstützt die Interessengemeinschaft behinderter und nicht behinderter Studierender "StuBecK" (siehe unten) sowie durch:

  • Rollstuhlgerechte Wohnheimplätze in Rostock und Wismar
  • besondere Berücksichtigung bei der Wohnheimplatzvergabe
  • Auskünfte zu Broteinheiten oder Speisenzusammensetzung beim jeweiligen Küchenleiter der Mensa; freie Wahl der Essenkomponenten; zumeist rollstuhlgerechter Zugang
  • individuelle Beratung, Vermittlung an Leistungsträger oder weitere Ansprechpartner in der Sozialberatung

Aktuelle Entwicklungen und Relevantes zum Thema "Studium und Behinderung" entnehmen Sie bitte auch dem Newsletter unseres Dachverbandes, dem Deutschen Studentenwerk e.V.:

https://www.studentenwerke.de/de/content/online-bibliothek


Beratungsangebote und weitere Informationen:

Studierendenwerk Rostock-Wismar
Besucheradresse:
Soziale Dienste - Sozialberatung Frau Anke Wichmann
Erich- Schlesinger Str. 19, 18059 Rostock
Tel.:     03 81 / 45 92 640
Fax:     03 81 / 45 92 94 36

offene Sprechzeiten in Rostock:
Di  13:30 - 16:00Uhr 
Do 09 - 12:00Uhr 
sowie nach Vereinbarung; bevorzugt:
Di 09 - 12:00Uhr und Do 14 - 16:00Uhr

offene Sprechzeiten in Wismar:
Mi, gerade Kw 09:00 - 11:30Uhr, 
sowie nach Vereinbarung;
Mi, gerade Kw 11:30 - 14:00Uhr (14tägig; Tel.: 03841 - 753 71 05)

Sprechzeiten- Einschränkungen entnehmen Sie bitte den Website-Angaben
unter Soziales- "Aktuell" oder unter "soziale Beratung".


Ansprechpartner für Studierende mit Behinderung u./o. chronischer Krankheit in Rostock und Wismar

Rostock:

Behindertenbeauftragte der Universität Rostock
Herr Prof. Dr. Christoph Perleth
Tel.:     03 81 / 498 26 51
E-Mail: christoph.perleth@uni-rostock.de

Sprechzeit:
Dienstag, 11.30 – 13.00 Uhr und nach Vereinbarung

Tel.:     03 81 / 498 57 42
August-Bebel-Str. 28
Erdgeschoß, 2. Tür rechts, R 6011
18055  Rostock

Studentische Ansprechpartnerin: N.N.
E-Mail: barrierefrei@uni-rostock.de

Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB)
Deike Ludwig
Henrik-Ibsen-Straße 20
18106 RostocK
Tel.:     03 81 / 686 93 765
E- Mail: info@inklusion-rostock.de
www.inklusion-rostock.de

Sprechzeit:
Mo - Fr: 09- 12 Uhr
Di und Do: 14 - 17 Uhr und nach Vereinbarung 


Allgemeiner Studierendenausschuss – AStA
Beauftragte für Antidiskriminierung und Gleichstellung
Parkstraße 6
18057 Rostock
Tel.:     03 81 / 498 56 01
E-Mail: gleichstellung@asta-rostock.de

Sprechzeit:
Mittwoch 14 - 15 Uhr und nach Vereinbarung

Büro für Behindertenfragen der Hansestadt Rostock
Behindertenbeauftragte
Frau Petra Kröger
Neuer Markt 1 (Rathaus-Anbau)
18055 Rostock
Tel.:     03 81 / 381 11 26
E-Mail: behindertenbeauftragte@rostock.de  

Sprechzeiten:
Dienstag und Freitag 09.00 – 12.00 Uhr/ 14.00- 17.00Uhr und nach Vereinbarung
 

Hochschule für Musik und Theater
HMT inklusiv

Wismar:

Studienberatung der Hochschule Wismar
Philipp-Müller-Str. 14
PF 12 10
23952 Wismar
Tel.:     038 41 / 753 7212
E-Mail: studienberatung@hs-wismar.de

Sprechzeiten:
Montag bis Donnerstag 09.00 – 12.00 Uhr sowie 13.00 – 15.00 Uhr 

Behindertenbeauftragte der Hochschule Wismar
Frau Dr. Antje Bernier
Tel.: 038 41 / 753 7465
Sprechzeiten nach Vereinbarung

Beratung für Studierende mit Behinderungen und chronischen oder psychischen Erkrankungen
Frau Connie Fischer
Dezernat II - Studentische und Akademische Angelegenheiten
Tel.: 03841/ 753 7267

https://www.hs-wismar.de/studium/beratung-und-information/studium-mit-behinderungen-oder-chronischen-erkrankungen/

Amt für Jugend und Soziales Behinderten- und Eingliederungshilfe
Frau Dörten Hagelstein
Tel.:   03881- 72 26 42 
Rostocker Straße 76
23970 Wismar

E-Mail: d.hagelstein@nordwestmecklenburg.de
https://www.nordwestmecklenburg.de/de/soziales/fachdienst-soziales.html

weitere Informationen hier!

Ansprechpartner an den Fakultäten der Universität Rostock

Deutsches Studentenwerk: Informations-und Beratungsstelle Studium und Behinderung/ Kontakt

Integrationsämter: Publikationen der Integrationsämter

Integrationsfachdienst-Flyer: Informations-und Beratungsstelle 

Wheelmap- Finde rollstuhlgerechte Orte


StuBecK -  die Interessengemeinschaft für behinderte und/oder chronisch kranke Studierende

Wir sind eine Interessengemeinschaft von ehrenamtlichen Helfern, die sich für die Belange der behinderten und/oder chronisch kranken Studenten an der Universität Rostock einsetzt. Wir versuchen Barrieren und strukturelle Nachteile abzubauen, mit denen sich Studierende mit Behinderung und/oder chronischer Krankheit konfrontiert sehen. Unsere Ziele sind der Abbau bestehender Benachteiligungen betroffener Studierender, insbesondere im Rahmen des Studiums, und die Schaffung chancengleicher Studienbedingungen.

Alle Gesprächsinhalte werden vertraulich behandelt.


Die Situation vor Ort

An der Uni Rostock sind derzeit über 15000 Studenten immatrikuliert, davon leben ungefähr 15% mit einem Handicap.  Aufgeschlüsselt bedeutet dies 2% Behinderte und ca. 13% chronisch Kranke, vergleichbar auch mit der 16. Sozialerhebung. Ein Teil der Gebäude der Universität Rostock ist bereits behindertengerecht ausgestattet.

An der Philosophischen Fakultät steht ein PC- Arbeitsraum für behinderte und chronisch kranke Studierende zur Verfügung. Durch eine entsprechende Möblierung wird dieser Raum auch als Ruheraum genutzt.
Des weiteren gibt es an jeder Fakultät einen Behindertenbeauftragten, dessen Räume in den jeweiligen Studienbüros der Fakultäten zu erfragen sind.
Detaillierte und fachspezifische Informationen über die Situation an der Uni Rostock sind in der aktuellen  Broschüre "Studieren mit Behinderung und/oder chronischer Erkrankung an der Universität Rostock" zusammengefasst. (siehe oben als pdf-Dokument)

Die individuellen Angebote von StuBecK

Netzwerkpartner von StuBecK

Kontakt über: stubeck@studentenwerk-rostock.de


Einsatz von Ehrenamtlichen aus arbeits-, sozialversicherungs- und steuerrechtlicher Sicht

Im SGB II/SGB XII wurde 2012 die Anrechnung von Ehreamtstätigkeit für Aufwandsentschädigung und Übungsleitertätigkeiten wesentlich verändert (§ 11b Abs. 2 S. 3 SGB II, § 82 Abs. 3 S. 4 SGB XII).

In der konkreten Praxis bestehen vielmals erhebliche Unklarheiten was denn nun genau die privilegierten Tätigkeiten sind und unter welchen Voraussetzungen diese gezahlt werden können. Dies hat der Paritätische Gesamtverband in einer aktuellen und sehr umfassenden Broschüre mit Informationen zum Einsatz von Ehrenamtlichen aus arbeits-, sozialversicherungs- und steuerrechtlicher Sicht zusammengefasst.

Sie finden den Download unter: 

www.der-paritaetische.de/uploads/tx_pdforder/broschuere_ehrenamt_web.pdf

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Aktionstag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung in Rostock
Aktionstag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung in Rostock

14.02.2020

Europäischer Aktionstag - 5. Mai 2020
zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung in Rostock

 

Hiermit sind alle Fotobegeisterte, (Hobby-) Fotografen und Kreative aufgerufen, ihre Bilder zum Thema

„Teilhaben“

für den Europäischen Aktionstag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung einzureichen.

gesucht werden Fotos, die u.a. zeigen, wie eine gleichberechtigte berufliche, soziale und gesellschaftliche Teilhabe aussehen kann.

 

Bitte reichen Sie Ihre Fotos bis zum 24.04.2020, gern auch in digitaler Form ein:

Hanse- und Universitätsstadt Rostock
Büro für Behindertenfragen
Neuer Markt 1
18055 Rostock
behindertenbeauftragte@rostock.de

oder:

barrierefreies Rostock gGmbH
Dierkower Damm 39a
18146 Rostock
gs@barrierefreies-rostock.de

 

Die Entwicklung und Vergrößerungen der Fotos werden übernommen. Die Fotos werden im Rathaus-Foyer in der Zeit vom 04.05. bis 15.05.2020 zu sehen sein. Während der Fotoausstellung können Gäste und Interessenten ihre Stimme für einen Publikumspreis abgeben. Die drei Gewinnerfotos werden in der Sitzung des Beirates für behinderte und chronisch kranke Menschen prämiert. und auf der Homepage des Behindertenbeirates Rostock sowie im Städtischen Anzeiger veröffentlicht.

Für telefonische Rückfragen stehen die Mitarbeiter gern unter 0381- 29353 oder 0381- 3811125 zur Verfügung.

 

Die Veranstalter freuen sich über zahlreiche Einsendungen!

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IBS-Seminar 'Berufseinstieg mit Behinderungen und chronischen Krankheiten'
IBS-Seminar 'Berufseinstieg mit Behinderungen und chronischen Krankheiten'

28.02.2020

Termin: 18. bis 21. August 2020

Ort: Köln-Deutz

Veranstalter: Informations- und Beratungsstelle Studium und Behinderung (IBS) des Deutschen Studentenwerks

Zielgruppe: Studierende in fortgeschrittenen Studienphasen und Absolvent/-innen mit Behinderungen und chronischen Krankheiten

Auf der Grundlage von eigenen Bewerbungsunterlagen und eines simulierten Bewerbungsgespräches erhalten die Teilnehmer/-innen ein individuelles Bewerbungscoaching. Ergänzend dazu informiert das Inklusionsamt der Landeswohlfahrtsverbandes Rheinland über ihre Dienstleistungen für Bewerber/innen mit Behinderungen.

Informationen zum IBS-Seminar "Berufseinstieg mit Behinderungen und chronischen Krankheiten"

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Studieren mit Behinderung und chronischer Krankheit - StuBeck
Studieren mit Behinderung und chronischer Krankheit - StuBeck

08.06.2019

Wer wir sind?

•         Interessengemeinschaft von ehrenamtlichen Helfern

Was wir anstreben?

•         Abbau von Barrieren und strukturellen Benachteiligungen
•         Schaffung chancengleicher Studienbedingungen

Wen wir suchen?

Sie: 

•         zum Erfahrungsaustausch im Studium mit gesundheitlicher Beeinträchtigung
•         zur Unterstützung im Studienalltag gesundheitlich eingeschränkter Personen
•         zur Organisation, Planung und Durchführung von Veranstaltungen

Ansprechpartner 

Universitätsbeauftragter, Prof. Dr. Christoph Perleth

barrierefrei@uni-rostock.de
www.barrierefrei.uni-rostock.de

Sozialberaterin des Studierendenwerks: Anke Wichmann

anke.wichmann@stw-rw.de
www.stw-rw.de

Sozialberatung des AStA Rostock

sozialberatung@asta-rostock.de
www.asta.uni-rostock.de 

Anregungen, Ideen und Unterstützung nehmen wir jederzeit gerne entgegen 
E-Mail: barrierefrei@uni-rostock.de

Wir freuen uns auf Sie!

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Lehre barrierefrei gestalten
Lehre barrierefrei gestalten

24.09.2018

Das Studierendenwerk Rostock-Wismar beteiligt sich am Projekt „Inklusive Hochschule“ der Hochschulen des Landes M-V. Das Projekt entwickelt und erprobt Maßnahmen, um Studierenden mit Erkrankungen und Behinderungen das Studium an den Hochschulen in M-V zu erleichtern. Die Ergebnisse dieser Projektarbeit wurden am 7. September 2018 im Bildungsministerium in Schwerin vorgestellt.

Zum Start des Wintersemesters steht Dank des Projekts ein Praxisleitfaden „Lehre barrierefrei gestalten“ zur Verfügung, um die Barrierefreiheit an den Hochschulen zu verbessern.

https://www.uni-rostock.de/fileadmin/uni-rostock/UniHome/Vielfalt/Barrierefreiheit/Leitfaden_MV_Inklusive_Hochschullehre.pdf

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Mentoring für Hochschulabsolventen und - absolventinnen

24.09.2018

Die Stiftung MyHandicap will mit einem Onlinementoring für Menschen mit Beeinträchtigungen, die auf dem Arbeitsmarkt Fuß fassen wollen, mit Mentoren vernetzen. Per Videochat sollen Interessierte mit Mentoren/Mentorinnen aus Unternehmen zusammengebracht werden. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Mehr Informationen finden Sie unter www.eability.org

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Booklet- beeinträchtigt studieren...so geht's

17.09.2018

Das Booklet informiert Studieninteressierte und Studierende mit Beeinträchtigungen auf 18 kurzen Seiten über ihre Rechte sowie über die Angebote zu ihrer Beratung und Unterstützung. Es ist gedacht als Erstinformation und zur schnellen Orientierung im Thema Studium und Behinderung. Dabei werden wichtige Themen aufgegriffen wie z.B. Beratung, Studieneinstieg, Nachteilsausgleiche, Finanzierung, Barrierefreiheit und Auslandsstudium. Das Booklet kann kostenfrei bei der IBS zum Auslegen an geeigneten Orten bestellt werden.

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Ratgeber für Menschen mit Behinderung in der Europäischen Union

08.06.2017

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat einen Ratgeber in Leichter Sprache veröffentlicht: 

"Europa ist schwierig zu erklären. Aber in dieser Broschüre wird Europa kurz erklärt. Auch andere Länder in Europa helfen Menschen mit Behinderungen.

Diese Broschüre erklärt diese Hilfen. So können Sie erkennen, was die anderen Länder machen:

·        Beim Wohnen
·        Bei der Gesundheit
·        Bei den Rechten für Menschen mit Behinderung"

Den Ratgeber finden Sie hier

 

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ZAV erweitert Service für schwerbehinderte Akademiker_innen

15.03.2017

Der Arbeitgeber-Service für schwerbehinderte Akademiker in der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit unterstützt arbeitssuchende Akademikerinnen und Akademiker mit einer Schwerbehinderung über Eingliederungszuschüsse oder die Finanzierung von Probebeschäftigungen bei der Arbeitsaufnahme. Darüber hinaus berät die ZAV zu Bewerbungsstrategien, Arbeitsangeboten und unterbreitet Vermittlungsvorschläge.

BA: Vermittlung schwerbehinderter Akademiker/-innen

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Trotz Rheuma-Handicaps erfolgreich im Beruf landen: Ein Ratgeber der Deutschen Rheuma-Liga hilft

08.06.2017

“Vertraue auf deine Stärken, tausche dich aus und informiere dich über viele Berufswege und Fördermöglichkeiten”, mit diesen Erfahrungen haben viele junge Leute,  trotz Rheuma ihren Traumberuf gefunden. Der Weg zum Ziel kann dabei ganz unterschiedlich sein.

Ein Schwerbehindertenausweis hat einerseits Vorteile, zum Beispiel wenn Stellen explizit für behinderte Mitarbeiter bereitgehalten werden. Andererseits kann es aber manchmal auch ratsam sein, die rheumatische Erkrankung bei der Bewerbung außen vor zu lassen, denn im Vorstellungsgespräch muss die Erkrankung nur dann angegeben werden, wenn die Ausübung der beruflichen Tätigkeit dadurch beeinträchtigt wird!

Neue Perspektiven schaffen auch Teilzeitarbeit oder Umschulungen, wenn der Arbeitsalltag die Kräfte überfordert oder die rheumatische Erkrankung sich verschlechtert. Manchmal kann auch einfach eine Reha schon helfen.

Die Deutsche Rheuma-Liga informiert mit dem neuen Ratgeber “Jobs und mehr – finde deinen eigenen Weg” junge, an einer rheumatischen Erkrankung leidende Menschen, über Ausbildung, Berufswahl, Reha-Leistungen und Erwerbsminderungsrente. Die 40-seitige Broschüre enthält zahlreiche Tipps von Experten und Betroffenen.

Weitere Informationen und Ansprechpartner gibt es im Internetportal für junge Leute mit Rheuma: http://geton.rheuma-liga.de

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Urteil: Keine automatische „Verbesserung“ der Abiturdurchschnittsnote bei Behinderung

08.06.2017

Abiturienten und Abiturientinnen haben keinen Anspruch auf automatische Verbesserung des Abiturdurchschnitts allein aufgrund einer festgestellten Schwerbehinderung. Dies entschied das Verwaltungsgericht Stuttgart (Aktenzeichen: 12 K 2267/12). Es wies damit den Antrag einer Schülerin auf Erlass einer einstweiligen Anordnung ab, mit der ihre Schule dazu verpflichtet werden sollte, ihr ein entsprechendes Schulgutachten auszustellen. Die Richter stellten fest: "Voraussetzung für 'Notenschutz' bei Behinderten ist, dass die Kausalität zwischen Verschlechterung von Noten und der Behinderung konkret festgestellt werden kann. Es genügt hierfür nicht, dass die schulischen Leistungen allgemein aufgrund der Behinderung schlechter sind, als sie ohne Behinderung wären."

Verwaltungsgericht Stuttgart, Urteil vom 12.7.2012, 12 K 2267/12

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Was ist (nicht) Autismus?

08.06.2017

Ein Bericht von RollingPlanet:

Was ist (nicht) Autismus?

Autismus (aus dem Griechischen Wort “αὐτός” für „selbst“) wird von der Weltgesundheitsorganisation zu den tief greifenden Entwicklungsstörungen gerechnet. Er wird von Ärzten, Forschern, Angehörigen und Autisten selbst als eine angeborene, unheilbare Wahrnehmungs- und Informationsverarbeitungsstörung des Gehirns beschrieben, die sich schon im frühen Kindesalter bemerkbar macht.

Für das Magazin “Autismus Kultur” räumt der Autor Colin Müller mit Irrtümern auf:

1. FALSCH: Autismus ist eine Krankheit.
RICHTIG: Autismus ist eine Art zu sein, eine Wesensart, ein Naturell. Experten sprechen von Menschen im „Autismus Spektrum“ (wir bitten um Verständnis, wenn ROLLINGPLANET im Folgenden verkürzt „Autisten“ schreibt).

2. FALSCH: Autismus ist psychisch bedingt.
RICHTIG: Autisten haben ein alternatives Gehirndesign, eine ungewöhnliche neurologische Verdrahtung, eine andere Art der Wahrnehmungsverarbeitung. Es gibt viele sehr intelligente Autisten. Auch nicht-sprechende Autisten sind häufig intelligent.

3. FALSCH: Alle Autisten sind gleich.
RICHTIG: Autistische Menschen sind genauso unterschiedlich und individuell wie Nichtautisten.

4. FALSCH: Autismus ist die Folge von emotionaler Vernachlässigung, emotionalem Stress, Missbrauch oder Traumata.
RICHTIG: Immer noch hält sich die falsche These, die in den 1950er Jahren entstand, als Müttern standardmäßig die Schuld daran zugeschoben wurde, wenn ihre Kinder nicht so waren, wie die Gesellschaft das wünschte. Heute weiß man: Ein nicht-autistisches Kind kann man so schlecht erziehen, wie man will, es wird nie autistisch werden.

5. FALSCH: Autismus kann nach der Kindheit verschwinden.
RICHTIG: Aus autistischen Kindern werden autistische Erwachsene. Obwohl es hin und wieder als Wunderheilung verkauft wird, fangen viele Autisten irgendwann an zu sprechen – ganz ohne Therapie. Das heißt nicht unbedingt, dass sie irgendwann Durchschnittsmenschen werden.

6. FALSCH: Man erkennt Autisten an ihrem Äußeren.
RICHTIG: Autistische Menschen sehen aus wie andere Menschen auch.

7. FALSCH: Alle Autisten sind Genies.
RICHTIG: Dieser falsche Eindruck entsteht, weil autistische Genies besonders eindrucksvoll sind. Wie bei Nichtautisten gibt es solche und solche: Einige Autisten lernen sehr schnell, andere brauchen länger. Jeder hat seine individuellen Begabungen und Schwächen.

8. FALSCH: Autisten wollen keine sozialen Kontakte und haben keine Gefühle.
RICHTIG: Oft scheitert der soziale Kontakt daran, dass Autisten und Nichtautisten keine gemeinsame Sprache finden. Viele autistische Menschen wollen gern Kontakt zu anderen, wissen aber nicht, was eine sozial angemessene Art der Kontaktaufnahme sein könnte. Andere autistische Menschen wollen keinen Kontakt zu anderen Menschen. Wie alle Menschen wollen auch Autisten selbst auswählen, mit wem sie wann wie ihre Zeit verbringen, und wann sie lieber allein sind.
Autistische Menschen haben Gefühle für andere Menschen, auch wenn man ihnen diese nicht unbedingt anmerkt. Viele von ihnen führen zufriedene Freundschaften, Partnerschaften und gründen Familien.

9. FALSCH: Autisten können keine normale Schule besuchen.
RICHTIG: Die meisten autistischen Kinder und Jugendlichen besuchen Regelschulen und werden oft nicht als solche etikettiert – können aber vielfach nicht ihr Potential entfalten, weil sie anders lernen und eine angepasste Lernumgebung bräuchten.

10. FALSCH: Autismus bedeutet, kein selbständiges Leben führen zu können.
RICHTIG: Manche Menschen brauchen viel Unterstützung von anderen, andere leben gänzlich ohne spezielle Unterstützung.

Ist Autismus eine moderne Erscheinung?

Nein. Die erste detaillierte Beschreibung eines Kindes, dass wir heute als autistisch bezeichnen würde, wurde 1799 von Jean Itard geschrieben („Der wilde Junge von Aveyron“).

Was ist das Asperger-Syndrom?

Das Asperger-Syndrom ist eine Form des Autismus, die vor allem durch Schwächen in den Bereichen der sozialen Interaktion und Kommunikation gekennzeichnet ist. Beeinträchtigt ist insbesondere die Fähigkeit, nicht verbale Signale bei anderen Personen zu erkennen und intuitiv selbst auszusenden. Das Kontakt- und Kommunikationsverhalten von Asperger-Autisten erscheint dadurch „merkwürdig“ und ungeschickt. Da ihre Intelligenz in den meisten Fällen normal ausgeprägt ist, werden sie von ihrer Umwelt jedoch nicht als Autisten, sondern höchstens als „wunderlich“ wahrgenommen. Gelegentlich fällt das Asperger-Syndrom mit einer Hoch- oder Inselbegabung zusammen. Das Syndrom, das als angeboren und nicht heilbar angesehen wird, macht sich etwa vom vierten Lebensjahr an bemerkbar.

Die politische Forderungen

„Neben den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen sind aber auch die individuellen Voraussetzungen entscheidend für Teilhabe und Inklusion von Menschen mit Autismus. Diese können durch spezifische Förder- und Therapieangebote deutlich verbessert und weiter entwickelt werden“, erklärt der Bundesverband Autismus Deutschland anlässlich des heutigen Welttag der Aufklärung über Autismus. Derzeit werden rund 4800 betroffene Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit einer Autismus-Spektrums-Störung allein in einem der 41 dem Bundesverband Autismus Deutschland angeschlossenen Autismus-Therapie-Zentren gefördert, beraten und begleitet.

Die behindertenpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, Gabriele Molitor, erklärt:

„Oft wird über Menschen mit Autismus gesagt, sie lebten in einer anderen Welt. Fakt ist: Es gibt ein autistisches Spektrum. Die Ausprägungen können ganz unterschiedlich sein. Von der Inselbegabung und kognitiven Höchstleistungen bis hin zu schweren geistigen Behinderungen. Wichtig ist es, die Entwicklung von Menschen mit Autismus zu fördern. Vor allem Kinder mit Autismus profitieren von frühen Hilfen. Die FDP-Bundestagsfraktion setzt sich für frühe Förderung und eine frühe Diagnosestellung ein.

Gerade im Hinblick auf die UN-Behindertenrechtskonvention gilt es die Rechte und die soziale Inklusion von Menschen mit Behinderungen zu stärken. Die Forderung nach Inklusion beinhaltet die Teilhabe und Anerkennung von Anfang an. Menschen mit Autismus gehören in die Mitte der Gesellschaft. Sie müssen die gleiche Chance auf Teilhabe am gesellschaftlichen Leben bekommen. Sie müssen die Hilfe erhalten, die sie für ein Leben in größtmöglicher Selbstbestimmung benötigen.“

 

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Nachrichtendienst -kobinet-

08.06.2017

Für aktuelle Entwicklungen schauen Sie bitte auch hier:

http://www.kobinet-nachrichten.org

 

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Internetplattform ''Gateway'' für seh- und hörbehinderten Studieninteressierte, Studierende und Berufsanfänger/innen

08.06.2017

Gateway ist eine Internetplattform, die seh- und hörbehinderten Studieninteressierten, Studierenden und Berufsanfänger/innen speziell aufbereitete Informationen liefern soll.

Sie wurde im Rahmen des Projektes "Gateway- Barrierefreier Zugang zu universitärer Berufsqualifizierung für Hör- und Sehgeschädigte und ihre Integration in den Arbeitsmarkt" erstellt.

Träger des Projektes sind das SZS Karlsruhe, die RWTH Aachen und das IT College Putbus; die Finanzierung erfolgte durch das BMAS. 


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