Studierendenwerk Rostock-Wismar

Behinderung & Chronische Krankheit

Empfehlungen zur Eingliederungshilfe und zur Teilhabeplanung
Empfehlungen zur Eingliederungshilfe und zur Teilhabeplanung

21.08.2019

EMPFEHLUNGEN DES DEUTSCHEN VER­EINS ZUR GESAMTPLANUNG IN DER EIN­GLIEDERUNGSHILFE UND IHR VERHÄLTNIS ZUR TEILHABEPLANUNG

Um den Leitbildern einer verbesserten Selbstbestimmung und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und dem durch das BTHG erfolgten Paradigmenwechsel Rechnung zu tragen, bietet der Deutsche Verein eine Hilfestellung bei der Anwendung der neuen rechtlichen Vorgaben sowie der damit verbundenen Instrumente und Verfahren der Bedarfsermittlung.

Mit Inkrafttreten der zweiten Reformstufe des Bundesteilhabegesetzes zum 1. Januar 2018 wurden die Grundsätze für alle Rehabilitationsträger zur Koordination der Leistungen im Rahmen des Teilhabeplanverfahrens im allgemeinen Teil des SGB IX sowie das Gesamtplanverfahren in der Eingliederungshilfe neu geregelt, um Leistungen „wie aus einer Hand“ gewähren zu können und um eine bedarfsgerechte und bedarfsdeckende Leistungserbringung zu erreichen. 

Mit der Abkehr von einer institutionenorientierten zu einer personenorientierten Leistungserbringung hat die Bedarfsermittlung, die künftig personenzentriert zu erfolgen hat, einen zentralen Stellenwert im Verfahren der leistungsrechtlichen Zuordnung der Eingliederungshilfe erhalten. Dies stellt die beteiligten Akteure vor große Herausforderungen. 

Um den Leitbildern einer verbesserten Selbstbestimmung und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und dem durch das Bundesteilhabegesetz erfolgten Paradigmenwechsel Rechnung zu tragen, will der Deutsche Verein mit den vorliegenden Empfehlungen eine Hilfestellung bei der Anwendung der neuen rechtlichen Vorgaben sowie der damit verbundenen Instrumente und Verfahren der Bedarfsermittlung geben. 

Die Empfehlungen konzentrieren sich dabei auf das Gesamtplanverfahren und bieten Hinweise für das Verhältnis zur Teilhabeplanung. Diese Empfehlungen richten sich an die Träger der Eingliederungshilfe und die Leistungserbringer, um aufzuzeigen, was insbesondere bei der Bedarfsermittlung beachtet werden sollte und welche Erwartungen an das Gesamtplanverfahren sich aus der Sicht der Menschen mit Behinderungen stellen.

Hier finden Sie die Empfehlungen des Deutschen Vereins.

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Ansprechpartner, Angebote und Informationen
Ansprechpartner, Angebote und Informationen

31.05.2017

Behinderte oder chronisch kranke Studierende finden in Rostock und Wismar unterschiedliche Voraussetzungen für Zugang zu den Hochschulen. Eine individuelle Prüfung der Voraussetzungen für ein Studium ist daher notwendig. Das Studierendenwerk Rostock-Wismar unterstützt die Interessengemeinschaft behinderter und nicht behinderter Studierender "StuBecK" (siehe unten) sowie durch:

  • Rollstuhlgerechte Wohnheimplätze in Rostock und Wismar
  • besondere Berücksichtigung bei der Wohnheimplatzvergabe
  • Auskünfte zu Broteinheiten oder Speisenzusammensetzung beim jeweiligen Küchenleiter der Mensa; freie Wahl der Essenkomponenten; zumeist rollstuhlgerechter Zugang
  • individuelle Beratung, Vermittlung an Leistungsträger oder weitere Ansprechpartner in der Sozialberatung

Aktuelle Entwicklungen und Relevantes zum Thema "Studium und Behinderung" entnehmen Sie bitte auch dem Newsletter unseres Dachverbandes, dem Deutschen Studentenwerk e.V.:

https://www.studentenwerke.de/de/content/online-bibliothek


Beratungsangebote und weitere Informationen:

Studierendenwerk Rostock-Wismar
Besucheradresse:
Soziale Dienste - Sozialberatung Frau Anke Wichmann
Erich- Schlesinger Str. 19, 18059 Rostock
Tel.:     03 81 / 45 92 640
Fax:     03 81 / 45 92 94 36

offene Sprechzeiten in Rostock:
Di  13:30 - 16:00Uhr 
Do 09 - 12:00Uhr 
sowie nach Vereinbarung; bevorzugt:
Di 09 - 12:00Uhr und Do 14 - 16:00Uhr

offene Sprechzeiten in Wismar:
Mi, gerade Kw 09:00 - 11:30Uhr, 
sowie nach Vereinbarung;
Mi, gerade Kw 11:30 - 14:00Uhr (14tägig; Tel.: 03841 - 753 71 05)

Sprechzeiten- Einschränkungen entnehmen Sie bitte den Website-Angaben
unter Soziales- "Aktuell" oder unter "soziale Beratung".


Ansprechpartner für Studierende mit Behinderung u./o. chronischer Krankheit in Rostock und Wismar

Rostock:

Behindertenbeauftragte der Universität Rostock
Herr Prof. Dr. Christoph Perleth
Tel.:     03 81 / 498 26 51
E-Mail: christoph.perleth@uni-rostock.de

Sprechzeit:
Dienstag, 11.30 – 13.00 Uhr und nach Vereinbarung

Tel.:     03 81 / 498 57 42
August-Bebel-Str. 28
Erdgeschoß, 2. Tür rechts, R 6011
18055  Rostock

Studentische Ansprechpartnerin: N.N.
E-Mail: barrierefrei@uni-rostock.de

Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB)
Deike Ludwig
Henrik-Ibsen-Straße 20
18106 RostocK
Tel.:     03 81 / 686 93 765
E- Mail: info@inklusion-rostock.de
www.inklusion-rostock.de

Sprechzeit:
Mo - Fr: 09- 12 Uhr
Di und Do: 14 - 17 Uhr und nach Vereinbarung 


Allgemeiner Studierendenausschuss – AStA
Beauftragte für Antidiskriminierung und Gleichstellung
Parkstraße 6
18057 Rostock
Tel.:     03 81 / 498 56 01
E-Mail: gleichstellung@asta-rostock.de

Sprechzeit:
Mittwoch 14 - 15 Uhr und nach Vereinbarung

Büro für Behindertenfragen der Hansestadt Rostock
Behindertenbeauftragte
Frau Petra Kröger
Neuer Markt 1 (Rathaus-Anbau)
18055 Rostock
Tel.:     03 81 / 381 11 26
E-Mail: behindertenbeauftragte@rostock.de  

Sprechzeiten:
Dienstag und Freitag 09.00 – 12.00 Uhr/ 14.00- 17.00Uhr und nach Vereinbarung
 

Hochschule für Musik und Theater
HMT inklusiv

Wismar:

Studienberatung der Hochschule Wismar
Philipp-Müller-Str. 14
PF 12 10
23952 Wismar
Tel.:     038 41 / 753 7212
E-Mail: studienberatung@hs-wismar.de

Sprechzeiten:
Montag bis Donnerstag 09.00 – 12.00 Uhr sowie 13.00 – 15.00 Uhr 

Behindertenbeauftragte der Hochschule Wismar
Frau Dr. Antje Bernier
Tel.: 038 41 / 753 7465
Sprechzeiten nach Vereinbarung

Beratung für Studierende mit Behinderungen und chronischen oder psychischen Erkrankungen
Frau Connie Fischer
Dezernat II - Studentische und Akademische Angelegenheiten
Tel.: 03841/ 753 7267

https://www.hs-wismar.de/studium/beratung-und-information/studium-mit-behinderungen-oder-chronischen-erkrankungen/

Amt für Jugend und Soziales Behinderten- und Eingliederungshilfe
Frau Dörten Hagelstein
Tel.:   03881- 72 26 42 
Rostocker Straße 76
23970 Wismar

E-Mail: d.hagelstein@nordwestmecklenburg.de
https://www.nordwestmecklenburg.de/de/soziales/fachdienst-soziales.html

weitere Informationen hier!

Ansprechpartner an den Fakultäten der Universität Rostock

Deutsches Studentenwerk: Informations-und Beratungsstelle Studium und Behinderung/ Kontakt

Integrationsämter: Publikationen der Integrationsämter

Integrationsfachdienst-Flyer: Informations-und Beratungsstelle 

Wheelmap- Finde rollstuhlgerechte Orte


StuBecK -  die Interessengemeinschaft für behinderte und/oder chronisch kranke Studierende

Wir sind eine Interessengemeinschaft von ehrenamtlichen Helfern, die sich für die Belange der behinderten und/oder chronisch kranken Studenten an der Universität Rostock einsetzt. Wir versuchen Barrieren und strukturelle Nachteile abzubauen, mit denen sich Studierende mit Behinderung und/oder chronischer Krankheit konfrontiert sehen. Unsere Ziele sind der Abbau bestehender Benachteiligungen betroffener Studierender, insbesondere im Rahmen des Studiums, und die Schaffung chancengleicher Studienbedingungen.

Alle Gesprächsinhalte werden vertraulich behandelt.


Die Situation vor Ort

An der Uni Rostock sind derzeit über 15000 Studenten immatrikuliert, davon leben ungefähr 15% mit einem Handicap.  Aufgeschlüsselt bedeutet dies 2% Behinderte und ca. 13% chronisch Kranke, vergleichbar auch mit der 16. Sozialerhebung. Ein Teil der Gebäude der Universität Rostock ist bereits behindertengerecht ausgestattet.

An der Philosophischen Fakultät steht ein PC- Arbeitsraum für behinderte und chronisch kranke Studierende zur Verfügung. Durch eine entsprechende Möblierung wird dieser Raum auch als Ruheraum genutzt.
Des weiteren gibt es an jeder Fakultät einen Behindertenbeauftragten, dessen Räume in den jeweiligen Studienbüros der Fakultäten zu erfragen sind.
Detaillierte und fachspezifische Informationen über die Situation an der Uni Rostock sind in der aktuellen  Broschüre "Studieren mit Behinderung und/oder chronischer Erkrankung an der Universität Rostock" zusammengefasst. (siehe oben als pdf-Dokument)

Die individuellen Angebote von StuBecK

Netzwerkpartner von StuBecK

Kontakt über: stubeck@studentenwerk-rostock.de


Einsatz von Ehrenamtlichen aus arbeits-, sozialversicherungs- und steuerrechtlicher Sicht

Im SGB II/SGB XII wurde 2012 die Anrechnung von Ehreamtstätigkeit für Aufwandsentschädigung und Übungsleitertätigkeiten wesentlich verändert (§ 11b Abs. 2 S. 3 SGB II, § 82 Abs. 3 S. 4 SGB XII).

In der konkreten Praxis bestehen vielmals erhebliche Unklarheiten was denn nun genau die privilegierten Tätigkeiten sind und unter welchen Voraussetzungen diese gezahlt werden können. Dies hat der Paritätische Gesamtverband in einer aktuellen und sehr umfassenden Broschüre mit Informationen zum Einsatz von Ehrenamtlichen aus arbeits-, sozialversicherungs- und steuerrechtlicher Sicht zusammengefasst.

Sie finden den Download unter: 

www.der-paritaetische.de/uploads/tx_pdforder/broschuere_ehrenamt_web.pdf

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LIGA-Pressemeldung - Leistungen für Menschen mit Behinderungen nicht einschränken
LIGA-Pressemeldung - Leistungen für Menschen mit Behinderungen nicht einschränken

01.06.2019

Pressemeldung der LIGA
Schwerin, 06.05.2019

Leistungen für Menschen mit Behinderungen nicht einschränken

Wohlfahrtsverbände machen sich für die Belange behinderter Menschen stark

Anlässlich des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung gehen heute in Schwerin mehrere Tausend Menschen auf die Straße, um sich für Teilhabe von Menschen mit Behinderungen durch gute Leistungen stark zu machen. Initiator des Protestmarsches unter dem Motto „Mission Inklusion“ ist der Behindertenbeirat der Landeshauptstadt Schwerin gemeinsam mit anderen sozialen Organisationen. Die Wohlfahrtsverbände unterstützen die Aktion.

„Viele Menschen mit Behinderung sind verunsichert angesichts massiver Veränderungen, die durch die Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes ab 1. Januar 2020 auf sie zukommen“, sagt Christina Hömke, Vorsitzende der LIGA der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege in Mecklenburg-Vorpommern e.V. Die Verbände befürchten, dass Leistungslücken in der Teilhabe durch Probleme bei der veränderten Ermittlung der individuellen Unterstützungsbedarfe entstehen und sich die Lebensbedingungen der Menschen mit Behinderungen dadurch eher verschlechtern, als verbessern.

Das neue Bundesteilhabegesetz soll Voraussetzungen für mehr Selbstbestimmung und Teilhabe in allen Lebensbereichen für Menschen mit Behinderung schaffen. Jeder soll genau die Unterstützung erhalten, die er aufgrund seiner Behinderung, aber auch seinen individuellen Fähigkeiten und Bedürfnissen entsprechend für seinen Lebensalltag benötigt. „Das klingt gut“, meint Hömke, „in der alltäglichen Umsetzung zeigt sich mitunter, dass Bedarfe der Menschen nicht entsprechend ihrer Lebenssituation und behinderungsbedingten Einschränkungen umfassend berücksichtigt werden. Leistungslücken bei der Inklusion und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen müssen verhindert werden“, betont Hömke. Die Bedürfnisse der Menschen mit Behinderung dürften nicht verlorengehen, sondern müssten im Mittelpunkt der Zielsetzungen aller Beteiligten bei der Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes stehen. So gelte es, für die Ausgestaltung und die Finanzierung der Angebote für Menschen mit Behinderung Rahmenbedingungen zu schaffen, die es ermöglichen, vielfältige und personenzentrierte Angebote bereitzustellen.

Allein durch die Einrichtungen der Freien Wohlfahrtspflege (AWO, Caritas, Diakonie, DRK und Paritäter) werden ca. 13.829 Menschen mit Behinderung in stationären Angeboten unterstützt. „Insbesondere für diese Menschen ändern sich die Grundlagen ihrer Unterstützungsleistungen umfassend“, erläutert Hömke. Der Zugang zu den Leistungen wird vom 1. Januar 2020 an neu geregelt. Für alle sozialen Leistungsbereiche müssen dann gesonderte Anträge gestellt werden. „Die Betroffenen müssen beispielsweise ein eigenes Konto eröffnen und Mietverträge für ihren Wohnraum abschließen“, so Hömke. Darauf müssen die entsprechenden Behörden, Institutionen und insbesondere die Betroffenen und ihre Betreuer in kürzester Zeit vorbereitet werden.

Die Wohlfahrtsverbände mahnen an, dass die Zeit für eine reibungslose Umsetzung dieses Systemwechsels zu knapp bemessen ist und kein Erprobungszeitraum besteht. So können Leistungslücken entstehen. Die Umsetzung des BTHG darf nicht zulasten der Menschen mit Behinderungen in Mecklenburg-Vorpommern gehen.

Die UN-Behindertenrechtskonvention verpflichtet die Staaten, bestehende Menschenrechte für alle Menschen vollumfänglich zu leisten und ihnen Selbstbestimmung und Teilhabe zu ermöglichen. Sie erfasst Lebensbereiche wie Barrierefreiheit, persönliche Mobilität, Gesundheit, Bildung, Beschäftigung, Rehabilitation, Teilhabe am politischen Leben, Gleichberechtigung und Nichtdiskriminierung. Grundlegend für die UN-Behindertenrechtskonvention und die von ihren erfassten Lebensbereichen ist der Gedanke der Inklusion: Menschen mit Behinderung gehören von Anfang an mitten in die Gesellschaft. Das Bundesteilhabegesetz (BTHG) ist ein Teil der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. Das Gesetz wird ab 1. Januar 2020 vollumfänglich in Kraft treten.

 

Die LIGA der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege

In der LIGA der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege haben sich die Arbeiterwohlfahrt, die Caritas, das Deutsche Rote Kreuz, die Diakonie, der Paritätische Wohlfahrtsverband und die Zentrale Wohlfahrtsstelle der Juden in Mecklenburg-Vorpommern zusammengeschlossen. Die LIGA nimmt zentrale Koordinierungsaufgaben wahr und steht für Landesgremien und Institutionen als zentraler Ansprechpartner zur Verfügung. Sie bündelt die Interessen und Bedarfe Betroffener und Hilfebedürftiger, um sie gegenüber Politik und Kostenträgern des Landes zu vertreten. Sie setzt sich für einheitliche Standards und eine hohe Qualität in Beratung, Förderung, Bildung und Pflege hilfebedürftiger Menschen ein. In ihren Einrichtungen und Organisationen arbeiten mehr als 54.000 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie werden von ca. 8.000 Ehrenamtlichen unterstützt.

 

Pressekontakt:
Stephanie Böskens
Der Paritätische Mecklenburg-Vorpommern
Gutenbergstraße 1, 19061 Schwerin
Tel.: 0385 59221-16, Mobil: 0152 52765785, E-Mail: info@paritaet-mv.de

 

LIGA der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege
in Mecklenburg-Vorpommern e.V.
- Geschäftsstelle-
Gutenbergstraße 1
19061 Schwerin
Tel.: 03 85-5 90 98-0
Fax: 03 85-5 90 98-30
E-Mail: info@liga-mv.de
Internet: http://www.liga-mv.de
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Sozialrechtliche Neuregelungen
Sozialrechtliche Neuregelungen

08.03.2019

Was hat sich rechtlich seit dem 1.1.2019 geändert?
 

Stromkosten für elektrische Hilfsmittel von der Krankenkasse:

Menschen, die elektrische Hilfsmittel im Alltag nutzen, haben Anspruch auf die Erstattung von Stromkosten auf Antrag. Es muss ein vom Arzt verordnetes Hilfsmittel sein, das die Krankenkasse bezahl hat. Fragen Sie bei ihrer Krankenkasse nach den individuellen Regelungen.
Die EUTB Rostock und Landkreis unterstützt Sie gern.


Kostenfreie Fahrten mit dem Taxi zum Arzt:

Seit dem 1.1.2019 können Personen mit Pflegegrad 4 und 5 kostenfrei mit dem Taxi zum Arzt fahren.
Die Fahrten muss der Arzt vorher verordnen. Ein gesonderter Antrag bei der Krankenkasse ist nicht mehr notwendig.
Die Regelung gilt auch bei Pflegegrad 3, wenn zusätzlich eine dauerhaft eingeschränkte Mobilität festgestellt wurde.
Eingeschlossen sind ebenso Behinderte mit einer außergewöhnlichen Gehbehinderung oder Blinde. Im Rahmen der gesetzlichen Zuzahlung muss unter Umständen ein Eigenanteil
geleistet werden.

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Beeinträchtigt studieren: Licht und Schatten
Beeinträchtigt studieren: Licht und Schatten

14.12.2018

„beeinträchtigt studieren – best2“:

Neue Studie des Deutschen Studentenwerks (DSW) und des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW); 21.000 Studierende mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen von 153 Hochschulen nahmen teil; Erstmals Aussagen zum sozialen Miteinander; Beratungsangebote besser bekannt; Nachteilsausgleiche wirksam, aber zu wenig genutzt; Unterstützung der Familie von hoher Bedeutung; Mehr Unterstützung in der Studieneingangsphase notwendig

https://www.studentenwerke.de/de/content/beeintr%C3%A4chtigt-studieren-licht-und

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Soziallotterie Aktion Mensch
Soziallotterie Aktion Mensch

05.04.2019

FÖRDERUNG "FERIENREISEN" DURCH DIE SOZIALLOTTERIE AKTION MENSCH


Ob Strandurlaub an der Ostsee, Zelten in Frankreich oder Wandern in den Bergen – Die Aktion Mensch fördert Ferienreisen für Menschen mit Behinderung im In- und Ausland.

Die Antragstellung ist das ganze Jahr über jederzeit möglich.

Was die Aktion Mensch fördert
Pauschalförderung: Die Aktion Mensch fördert die Kosten für Begleitpersonen für Menschen mit Behinderung in Gruppen, da Ferienreisen für sie häufig nur mit Unterstützung möglich sind. Für eine Förderung ist wichtig, dass die Projekt-Partner Wünsche von Menschen mit Behinderung aufgreifen und offen ausgeschriebene Reisen anbieten. Diese Reisen müssen von gemeinnützigen Organisationen angeboten werden.

Wieviel die Aktion Mensch fördert
Je Begleitperson pro Tag 35 Euro.

Förderfähige Kosten

  • Kosten für Begleitpersonen für Menschen mit Behinderung
  • Regelfall: 1 Begleitperson für 3 Menschen mit Behinderung (1:3)
  • Eine 1:2 oder 1:1-Begleitung ist möglich bei
    • Menschen mit Pflegegrad 4 oder 5
    • Menschen, die auf den Rollstuhl angewiesen sind
    • Menschen mit Sinnesbehinderungen
    • Menschen mit schwersten Verhaltensauffälligkeiten
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Studieren mit Behinderung und chronischer Krankheit - StuBeck
Studieren mit Behinderung und chronischer Krankheit - StuBeck

08.06.2017

Wer wir sind?

•         Interessengemeinschaft von ehrenamtlichen Helfern

Was wir anstreben?

•         Abbau von Barrieren und strukturellen Benachteiligungen
•         Schaffung chancengleicher Studienbedingungen

Wen wir suchen?

Sie: 

•         zum Erfahrungsaustausch im Studium mit gesundheitlicher Beeinträchtigung
•         zur Unterstützung im Studienalltag gesundheitlich eingeschränkter Personen
•         zur Organisation, Planung und Durchführung von Veranstaltungen

Ansprechpartner 

Universitätsbeauftragter, Prof. Dr. Christoph Perleth

barrierefrei@uni-rostock.de
www.barrierefrei.uni-rostock.de

Sozialberaterin des Studierendenwerks: Anke Wichmann

anke.wichmann@stw-rw.de
www.stw-rw.de

Sozialberatung des AStA Rostock

sozialberatung@asta-rostock.de
www.asta.uni-rostock.de 

Anregungen, Ideen und Unterstützung nehmen wir jederzeit gerne entgegen 
E-Mail: barrierefrei@uni-rostock.de

Wir freuen uns auf Sie!

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Lehre barrierefrei gestalten
Lehre barrierefrei gestalten

24.09.2018

Das Studierendenwerk Rostock-Wismar beteiligt sich am Projekt „Inklusive Hochschule“ der Hochschulen des Landes M-V. Das Projekt entwickelt und erprobt Maßnahmen, um Studierenden mit Erkrankungen und Behinderungen das Studium an den Hochschulen in M-V zu erleichtern. Die Ergebnisse dieser Projektarbeit wurden am 7. September 2018 im Bildungsministerium in Schwerin vorgestellt.

Zum Start des Wintersemesters steht Dank des Projekts ein Praxisleitfaden „Lehre barrierefrei gestalten“ zur Verfügung, um die Barrierefreiheit an den Hochschulen zu verbessern.

https://www.uni-rostock.de/fileadmin/uni-rostock/UniHome/Vielfalt/Barrierefreiheit/Leitfaden_MV_Inklusive_Hochschullehre.pdf

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Mentoring für Hochschulabsolventen und - absolventinnen

24.09.2018

Die Stiftung MyHandicap will mit einem Onlinementoring für Menschen mit Beeinträchtigungen, die auf dem Arbeitsmarkt Fuß fassen wollen, mit Mentoren vernetzen. Per Videochat sollen Interessierte mit Mentoren/Mentorinnen aus Unternehmen zusammengebracht werden. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Mehr Informationen finden Sie unter www.eability.org

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Booklet- beeinträchtigt studieren...so geht's

17.09.2018

Das Booklet informiert Studieninteressierte und Studierende mit Beeinträchtigungen auf 18 kurzen Seiten über ihre Rechte sowie über die Angebote zu ihrer Beratung und Unterstützung. Es ist gedacht als Erstinformation und zur schnellen Orientierung im Thema Studium und Behinderung. Dabei werden wichtige Themen aufgegriffen wie z.B. Beratung, Studieneinstieg, Nachteilsausgleiche, Finanzierung, Barrierefreiheit und Auslandsstudium. Das Booklet kann kostenfrei bei der IBS zum Auslegen an geeigneten Orten bestellt werden.

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Ratgeber für Menschen mit Behinderung in der Europäischen Union

08.06.2017

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat einen Ratgeber in Leichter Sprache veröffentlicht: 

"Europa ist schwierig zu erklären. Aber in dieser Broschüre wird Europa kurz erklärt. Auch andere Länder in Europa helfen Menschen mit Behinderungen.

Diese Broschüre erklärt diese Hilfen. So können Sie erkennen, was die anderen Länder machen:

·        Beim Wohnen
·        Bei der Gesundheit
·        Bei den Rechten für Menschen mit Behinderung"

Den Ratgeber finden Sie hier

 

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ZAV erweitert Service für schwerbehinderte Akademiker_innen

15.03.2017

Der Arbeitgeber-Service für schwerbehinderte Akademiker in der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit unterstützt arbeitssuchende Akademikerinnen und Akademiker mit einer Schwerbehinderung über Eingliederungszuschüsse oder die Finanzierung von Probebeschäftigungen bei der Arbeitsaufnahme. Darüber hinaus berät die ZAV zu Bewerbungsstrategien, Arbeitsangeboten und unterbreitet Vermittlungsvorschläge.

BA: Vermittlung schwerbehinderter Akademiker/-innen

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Trotz Rheuma-Handicaps erfolgreich im Beruf landen: Ein Ratgeber der Deutschen Rheuma-Liga hilft

08.06.2017

“Vertraue auf deine Stärken, tausche dich aus und informiere dich über viele Berufswege und Fördermöglichkeiten”, mit diesen Erfahrungen haben viele junge Leute,  trotz Rheuma ihren Traumberuf gefunden. Der Weg zum Ziel kann dabei ganz unterschiedlich sein.

Ein Schwerbehindertenausweis hat einerseits Vorteile, zum Beispiel wenn Stellen explizit für behinderte Mitarbeiter bereitgehalten werden. Andererseits kann es aber manchmal auch ratsam sein, die rheumatische Erkrankung bei der Bewerbung außen vor zu lassen, denn im Vorstellungsgespräch muss die Erkrankung nur dann angegeben werden, wenn die Ausübung der beruflichen Tätigkeit dadurch beeinträchtigt wird!

Neue Perspektiven schaffen auch Teilzeitarbeit oder Umschulungen, wenn der Arbeitsalltag die Kräfte überfordert oder die rheumatische Erkrankung sich verschlechtert. Manchmal kann auch einfach eine Reha schon helfen.

Die Deutsche Rheuma-Liga informiert mit dem neuen Ratgeber “Jobs und mehr – finde deinen eigenen Weg” junge, an einer rheumatischen Erkrankung leidende Menschen, über Ausbildung, Berufswahl, Reha-Leistungen und Erwerbsminderungsrente. Die 40-seitige Broschüre enthält zahlreiche Tipps von Experten und Betroffenen.

Weitere Informationen und Ansprechpartner gibt es im Internetportal für junge Leute mit Rheuma: http://geton.rheuma-liga.de

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Urteil: Keine automatische „Verbesserung“ der Abiturdurchschnittsnote bei Behinderung

08.06.2017

Abiturienten und Abiturientinnen haben keinen Anspruch auf automatische Verbesserung des Abiturdurchschnitts allein aufgrund einer festgestellten Schwerbehinderung. Dies entschied das Verwaltungsgericht Stuttgart (Aktenzeichen: 12 K 2267/12). Es wies damit den Antrag einer Schülerin auf Erlass einer einstweiligen Anordnung ab, mit der ihre Schule dazu verpflichtet werden sollte, ihr ein entsprechendes Schulgutachten auszustellen. Die Richter stellten fest: "Voraussetzung für 'Notenschutz' bei Behinderten ist, dass die Kausalität zwischen Verschlechterung von Noten und der Behinderung konkret festgestellt werden kann. Es genügt hierfür nicht, dass die schulischen Leistungen allgemein aufgrund der Behinderung schlechter sind, als sie ohne Behinderung wären."

Verwaltungsgericht Stuttgart, Urteil vom 12.7.2012, 12 K 2267/12

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Was ist (nicht) Autismus?

08.06.2017

Ein Bericht von RollingPlanet:

Was ist (nicht) Autismus?

Autismus (aus dem Griechischen Wort “αὐτός” für „selbst“) wird von der Weltgesundheitsorganisation zu den tief greifenden Entwicklungsstörungen gerechnet. Er wird von Ärzten, Forschern, Angehörigen und Autisten selbst als eine angeborene, unheilbare Wahrnehmungs- und Informationsverarbeitungsstörung des Gehirns beschrieben, die sich schon im frühen Kindesalter bemerkbar macht.

Für das Magazin “Autismus Kultur” räumt der Autor Colin Müller mit Irrtümern auf:

1. FALSCH: Autismus ist eine Krankheit.
RICHTIG: Autismus ist eine Art zu sein, eine Wesensart, ein Naturell. Experten sprechen von Menschen im „Autismus Spektrum“ (wir bitten um Verständnis, wenn ROLLINGPLANET im Folgenden verkürzt „Autisten“ schreibt).

2. FALSCH: Autismus ist psychisch bedingt.
RICHTIG: Autisten haben ein alternatives Gehirndesign, eine ungewöhnliche neurologische Verdrahtung, eine andere Art der Wahrnehmungsverarbeitung. Es gibt viele sehr intelligente Autisten. Auch nicht-sprechende Autisten sind häufig intelligent.

3. FALSCH: Alle Autisten sind gleich.
RICHTIG: Autistische Menschen sind genauso unterschiedlich und individuell wie Nichtautisten.

4. FALSCH: Autismus ist die Folge von emotionaler Vernachlässigung, emotionalem Stress, Missbrauch oder Traumata.
RICHTIG: Immer noch hält sich die falsche These, die in den 1950er Jahren entstand, als Müttern standardmäßig die Schuld daran zugeschoben wurde, wenn ihre Kinder nicht so waren, wie die Gesellschaft das wünschte. Heute weiß man: Ein nicht-autistisches Kind kann man so schlecht erziehen, wie man will, es wird nie autistisch werden.

5. FALSCH: Autismus kann nach der Kindheit verschwinden.
RICHTIG: Aus autistischen Kindern werden autistische Erwachsene. Obwohl es hin und wieder als Wunderheilung verkauft wird, fangen viele Autisten irgendwann an zu sprechen – ganz ohne Therapie. Das heißt nicht unbedingt, dass sie irgendwann Durchschnittsmenschen werden.

6. FALSCH: Man erkennt Autisten an ihrem Äußeren.
RICHTIG: Autistische Menschen sehen aus wie andere Menschen auch.

7. FALSCH: Alle Autisten sind Genies.
RICHTIG: Dieser falsche Eindruck entsteht, weil autistische Genies besonders eindrucksvoll sind. Wie bei Nichtautisten gibt es solche und solche: Einige Autisten lernen sehr schnell, andere brauchen länger. Jeder hat seine individuellen Begabungen und Schwächen.

8. FALSCH: Autisten wollen keine sozialen Kontakte und haben keine Gefühle.
RICHTIG: Oft scheitert der soziale Kontakt daran, dass Autisten und Nichtautisten keine gemeinsame Sprache finden. Viele autistische Menschen wollen gern Kontakt zu anderen, wissen aber nicht, was eine sozial angemessene Art der Kontaktaufnahme sein könnte. Andere autistische Menschen wollen keinen Kontakt zu anderen Menschen. Wie alle Menschen wollen auch Autisten selbst auswählen, mit wem sie wann wie ihre Zeit verbringen, und wann sie lieber allein sind.
Autistische Menschen haben Gefühle für andere Menschen, auch wenn man ihnen diese nicht unbedingt anmerkt. Viele von ihnen führen zufriedene Freundschaften, Partnerschaften und gründen Familien.

9. FALSCH: Autisten können keine normale Schule besuchen.
RICHTIG: Die meisten autistischen Kinder und Jugendlichen besuchen Regelschulen und werden oft nicht als solche etikettiert – können aber vielfach nicht ihr Potential entfalten, weil sie anders lernen und eine angepasste Lernumgebung bräuchten.

10. FALSCH: Autismus bedeutet, kein selbständiges Leben führen zu können.
RICHTIG: Manche Menschen brauchen viel Unterstützung von anderen, andere leben gänzlich ohne spezielle Unterstützung.

Ist Autismus eine moderne Erscheinung?

Nein. Die erste detaillierte Beschreibung eines Kindes, dass wir heute als autistisch bezeichnen würde, wurde 1799 von Jean Itard geschrieben („Der wilde Junge von Aveyron“).

Was ist das Asperger-Syndrom?

Das Asperger-Syndrom ist eine Form des Autismus, die vor allem durch Schwächen in den Bereichen der sozialen Interaktion und Kommunikation gekennzeichnet ist. Beeinträchtigt ist insbesondere die Fähigkeit, nicht verbale Signale bei anderen Personen zu erkennen und intuitiv selbst auszusenden. Das Kontakt- und Kommunikationsverhalten von Asperger-Autisten erscheint dadurch „merkwürdig“ und ungeschickt. Da ihre Intelligenz in den meisten Fällen normal ausgeprägt ist, werden sie von ihrer Umwelt jedoch nicht als Autisten, sondern höchstens als „wunderlich“ wahrgenommen. Gelegentlich fällt das Asperger-Syndrom mit einer Hoch- oder Inselbegabung zusammen. Das Syndrom, das als angeboren und nicht heilbar angesehen wird, macht sich etwa vom vierten Lebensjahr an bemerkbar.

Die politische Forderungen

„Neben den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen sind aber auch die individuellen Voraussetzungen entscheidend für Teilhabe und Inklusion von Menschen mit Autismus. Diese können durch spezifische Förder- und Therapieangebote deutlich verbessert und weiter entwickelt werden“, erklärt der Bundesverband Autismus Deutschland anlässlich des heutigen Welttag der Aufklärung über Autismus. Derzeit werden rund 4800 betroffene Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit einer Autismus-Spektrums-Störung allein in einem der 41 dem Bundesverband Autismus Deutschland angeschlossenen Autismus-Therapie-Zentren gefördert, beraten und begleitet.

Die behindertenpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, Gabriele Molitor, erklärt:

„Oft wird über Menschen mit Autismus gesagt, sie lebten in einer anderen Welt. Fakt ist: Es gibt ein autistisches Spektrum. Die Ausprägungen können ganz unterschiedlich sein. Von der Inselbegabung und kognitiven Höchstleistungen bis hin zu schweren geistigen Behinderungen. Wichtig ist es, die Entwicklung von Menschen mit Autismus zu fördern. Vor allem Kinder mit Autismus profitieren von frühen Hilfen. Die FDP-Bundestagsfraktion setzt sich für frühe Förderung und eine frühe Diagnosestellung ein.

Gerade im Hinblick auf die UN-Behindertenrechtskonvention gilt es die Rechte und die soziale Inklusion von Menschen mit Behinderungen zu stärken. Die Forderung nach Inklusion beinhaltet die Teilhabe und Anerkennung von Anfang an. Menschen mit Autismus gehören in die Mitte der Gesellschaft. Sie müssen die gleiche Chance auf Teilhabe am gesellschaftlichen Leben bekommen. Sie müssen die Hilfe erhalten, die sie für ein Leben in größtmöglicher Selbstbestimmung benötigen.“

 

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Nachrichtendienst -kobinet-

08.06.2017

Für aktuelle Entwicklungen schauen Sie bitte auch hier:

http://www.kobinet-nachrichten.org

 

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Internetplattform ''Gateway'' für seh- und hörbehinderten Studieninteressierte, Studierende und Berufsanfänger/innen

08.06.2017

Gateway ist eine Internetplattform, die seh- und hörbehinderten Studieninteressierten, Studierenden und Berufsanfänger/innen speziell aufbereitete Informationen liefern soll.

Sie wurde im Rahmen des Projektes "Gateway- Barrierefreier Zugang zu universitärer Berufsqualifizierung für Hör- und Sehgeschädigte und ihre Integration in den Arbeitsmarkt" erstellt.

Träger des Projektes sind das SZS Karlsruhe, die RWTH Aachen und das IT College Putbus; die Finanzierung erfolgte durch das BMAS. 


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